Der Paritätische Bochum

Der Paritätische in Bochum

Gestalter oder Getriebener? - Die aktuelle Konjunktur kommunaler Sozialpolitik

Thema beim Blauen Heinrich am 8. Februar im Museum Bochum

Gut besucht war die Veranstaltung, zu der die Kreisgruppen Bochum und Herne eingeladen hatten. Professor Dr. Norbert Wohlfahrt von der Evangelischen Fachhochschule Bochum referierte über die aktuellen Anforderungen, die sich gegenwärtig an eine kommunale Sozialpolitik stellen, und was daraus für das Gemeinwesen folgt. Der Herner Oberbürgermeister Horst Schiereck stellte das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement heraus, ohne das zahlreiche soziale Angebote nicht möglich wären.

Gut 250 Gäste waren gekommen und nutzten die Gelegenheit, der Kreisgruppengeschäftsführerin Brigitte Ponath zu ihrem 60. Geburtstag und der Kreisgruppe Herne zum 35jährigen Jubiläum zu gratulieren.


Beendet das finanzielle Ausbluten der Kommunen!

Bochumer Wohlfahrtsverbände, der Kinder- und Jugendring, Kultureinrichtungen und der DGB Region Ruhr-Mark haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die an alle Bochumer Bundestags- und Landtagsabgeordneten verschickt worden ist. In dieser "Bochumer Erklärung" stellen die Verbände die Forderung auf, das finanzielle Ausbluten der Städte zu beenden. Damit sollen die Bemühungen des Städtetags unterstützt werden, die vorhandenen öffentlichen Mittel zugunsten der Städte umzuverteilen. Auf der Internetseite www.bochumer-erklaerung.de finden Sie weitere Informationen und sind aufgerufen, sich in die Liste der Unterstützer einzutragen.


Heftige Kritik des Paritätischen an Sozialstaatsdebatte

Expertise des Gesamtverbandes belegt: Der Lohnabstand ist gewahrt

Wer in Deutschland Vollzeit arbeitet, hat mehr als der, der nicht arbeitet. Dies geht aus einer heute vom Paritätischen Gesamtverband vorgelegten Expertise hervor. Der Verband fordert zu einem seriösen Umgang mit Zahlen und zur Versachlichung der Diskussion um die Lohnabstandsproblematik auf. Als völlig haltlos und an der Grenze zur bewussten Täuschung kritisiert der Paritätische die Behauptung, dass der Lohnabstand zwischen Hartz IV und Erwerbstätigen in untersten Lohngruppen nicht gewahrt sei. Der Verband wirft den Kritikern eines vermeintlich zu geringen Lohnabstandes vor, auf äußerst dubiose Rechenbeispiele zurück zu greifen. Häufig würden bei der Berechnung der Haushalte mit niedrigem Erwerbseinkommen ganze Einkommensbestandteile wie das Wohngeld oder der Kinderzuschlag vorsätzlich ignoriert. Anhand von 196 Beispielrechnungen für verschiedene Branchen und Haushaltskonstellationen in Ost- und Westdeutschland weist der Verband nach, dass für Hartz IV-Bezieher selbst bei niedrigsten Löhnen ein Anreiz zur Arbeitsaufnahme besteht. Die Berechnungen zeigten weiterhin, dass eine Senkung der Einkommensteuer die Situation von Geringverdienern in keiner Weise verbessern würde. Stattdessen seien gezielte Verbesserungen beim Kinderzuschlag sowie eine offensive Auseinandersetzung mit dem wachsenden Niedriglohnsektor erforderlich. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de


Wohlfahrtsverbände heizen den Wahlkampf an

"NRW bleib sozial – nachgefragt": 40 Fragen an die politischen Parteien in NRW

Logo

Die Wohlfahrtsverbände - Arbeiterwohlfahrt, Caritas, der Paritätische, Diakonie, Rotes Kreuz und die Jüdischen Gemeinden - heizen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen an. 40 sozialpolitische Fragen hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege an politische Parteien in NRW geschickt mit der Bitte, Antworten zu geben und Lösungen zu skizzieren. Gefragt wird z.B., was die Parteien konkret im Falle einer Regierungsbeteiligung tun werden, um gleichwertige Lebensverhältnisse und Lebenschancen für alle Menschen in NRW herzustellen. Wie sie zur Finanzausstattung der Kommunen, zu landeseinheitlichen Elternbeiträgen für Kindergärten und zur Qualität und Finanzierung von Schulkinderbetreuung stehen.
Weitere Informationen: www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de



Ausdruck aus: http://bochum.paritaet-nrw.org/content/index_ger.html
[ Home Parität Bochum ]
© 2010 Paritätischer Wohlfahrtsverband LV NRW e.V.