Ein Kind von der Kita Kunterbunt schaut aufgeregt in die Kamera und präsentiert seine Osterbasteltüte.

Den Kontakt nicht verlieren

Kreative Ideen sorgen während der Corona-Pandemie für Nähe zwischen Kindern und Kita-Personal

Seit vielen Wochen können die meisten Kinder in NRW aufgrund der Corona-Pandemie nicht die Kita besuchen. Damit sie den Kontakt zu den Kindern und Eltern nicht verlieren, lassen sich viele Erzieher*innen eine Menge einfallen. Die Kita Haus Kunterbunt in Velbert, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, hat zum Beispiel eine Abholstation für kleine Geschenke eingerichtet und eine Schatzsuche organisiert.

Schatzsuche im Wald

Normalerweise gehen die Kinder der Kita Haus Kunterbunt einmal in der Woche gemeinsam in einen Wald, um ihn zu erkunden und dort in der Natur zu spielen. Nun erhielten sie Post von der Kita: eine Karte mit einer Wegbeschreibung zu einem Schatz kam zu ihnen nach Hause. Den Schatz hatte eine der Erzieher*innen an der vertrauten Stelle versteckt, die die Kinder sonst im Wald aufsuchen. Alle Kinder haben begeistert mitgemacht und mit ihren Familien den Schatz gesucht. Per WhatsApp haben sie von ihrem Abenteuer berichtet und Bilder geschickt.

Abholstation an der Kita

Damit die Kinder die Kita nicht vergessen, gibt es auch auf dem Kita-Gelände selbst, eine Möglichkeit der kontaktlosen Begegnung. Eine Spielhütte wurde in eine Abholstation umfunktioniert. Zu Ostern waren dort zum Beispiel eine Osterbasteltüte und ein Osterkörbchen für jedes Kind hinterlegt. Aktuell können die Kinder in der Hütte Bilder von sich mit einem Mund-Nasen-Schutz hinterlegen. Daraus entsteht dann eine Fotocollage mit den geschützten Gesichtern der Kinder.

Digital vernetzt

Darüber hinaus halten Kinder und die Mitarbeitenden des Haus Kunterbunt digitalen Kontakt. So erhalten die Kinder jeden Tag über WhatsApp ein Lied, ein Kreisspiel oder eine Geschichte, gesungen beziehungsweise gesprochen von einer ihr aus der Kita bekannten Stimme.


Bild: ©Haus Kunterbunt